Mobile Dokumentation

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Mobile Datenerfassung im Rettungsdienst

Eine kritische Betrachtung aus notfallmedizinischer, rechtlicher, wirtschaftlicher, struktureller und technischer Sicht

"Das Interesse an „Mobilen Dokumentationseinheiten“ (MDE) im Rettungsdienst ist hoch. Jedoch häufen sich Meldungen über Fehlfunktionen und rechtliche Probleme bis hin zu Deinstallationen der eingeführten Lösungen. Es konnte festgestellt werden, dass sich die Einsatzzeiten von Rettungsmitteln mit MDE signifikant erhöht haben. Weiterhin bleiben neben technischen Defiziten zahlreiche konzeptionelle und rechtliche Fragen ungelöst."

So leitet ein Artikel in der Fachzeitschrift "Der Notarzt" eine sehr kritische Betrachtung zum Einsatz rein elektronischer Datenerfassungslösungen im Rettungsdienst ein. Der Originaltitel lautet: "Mobile Datenerfassung im Rettungsdienst - Eine Betrachtung aus notfallmedizinischer, rechtlicher, wirtschaftlicher, struktureller und technischer Sicht" und stammt von den Autoren V. Dörges, G. Heller, J. Reichel, A. Callies. Er ist erschienen im August 2013 im Thieme Verlag (Notarzt 2013; 29: 148–155 © Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York ISSN 0177-2309). Die  Kurzfassung können Sie hier einsehen bzw.  den vollständigen Artikel hier beziehen und downloaden.

Im Ergebnis sehen Dörges et al unter anderem Probleme in folgenden Bereichen: 

- Einsatzzeiten erhöhen sich mit MDE signifikant (gemeint sind Mobile Datenerfassungslösungen basierend auf Tablet/PAD-Einsatz)

- technische Defizite im Zusammenspiel der beteiligten Geräte und Schwierigkeiten bei der Ladungssicherung

- Nichteinhaltung von Mindestanforderungen im Bereich Dokumentenechtheit und Archivierbarkeit

- Notwendigkeit mobiler Drucklösungen, da Papier immer noch Hauptinformationsträger an der Schnittstelle zum Zielkrankenhaus ist. Dabei können Druck- und Papierkosten entstehen, die weit über den Kosten von Formularen liegen, die z.B. mit der Digitalen Stifttechnologie genutzt werden können

- Wirtschaftlichkeit: Die Kosten einer MDE stehen gemessen an ihrem Nutzen nicht in einem wirtschaftlichen Verhältnis. Dabei verweisen die Autoren darauf, dass eine Verbesserung des Dokumentations- und Versorgungsprozesses im Rettungsdienst bisher nicht nachgewiesen konnte. Die Autoren stellen gar zur Diskussion, ob Mitarbeiter im Rettungsdienst durch mobile PC-Systeme nicht sogar vom Patienten abgelenkt werden.

Offensichtlich führen technische Fehlfunktionen und die Nichterreichung der mit der Einführung einer MDE verbundenen Zielsetzungen durchaus auch zur Deinstallation einmal eingeführter rein elektronischer Erfassungslösungen. Ein Desaster für die finanzielle Belastung eines Trägers. Es ist interessant zu sehen, dass einerseits der Druck zur Digitalisierung im rettungsdienstlichen Einsatz zunimmt. Andererseits wird aber wenig darüber nachgedacht, bestehende Papier basierte Prozesse zu verbessern. Eine Digitale Stiftlösung im Rettungsdienst verbindet die Vorteile einer Papier basierten Dokumentation (Schnelligkeit, Einfachheit, Stabilität, Übergabe an der Schnittstelle zum Krankenhaus) mit der Digitalität elektronischer Daten (ohne Nacherfassung, mit Kombination zur Gesundheitskarte, mit Integration in die Abrechnung). 

Eine Digitale Stiftlösung dotforms erfüllt als hybride Anwendung genau diese Bedinungen: clevere Verbindung zwischen etablierter und stabiler Dokumentation und sofortige Verfügbarkeit digitaler Daten, wie viele Anwendungen im notärztlichen und rettungsdienstlichen Einsatz zeigen. Eine wichtige Erkenntnis daraus lautet: die Anwender setzen Digitale Stifte intuitiv richtig und sicher ein, bei gleichzeitiger Entlastung des Kostenträgerbudgets.

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